Pressemitteilungen vom 16.01.2017:

Kohleausstiegspläne der Grünen – Ewiges Hin und Her ist unverantwortlich

Die Fraktion von Bündnis 90 / Die Grünen im Deutschen Bundestag will spätestens bis 2037 komplett aus der Braunkohle aussteigen. 20 der schmutzigsten Kraftwerke müssten aber „sofort“ vom Netz gehen, um die deutschen Klimaziele zu schaffen, heißt es in einem Beschluss der Fraktion. Der Fahrplan der Grünen für den Ausstieg schaffe die rechtlichen und finanziellen Voraussetzungen für ein Ende der Stromgewinnung aus Kohle „innerhalb der nächsten 20 Jahre“. Im November hatte ein Bundesparteitag der Grünen das Jahr 2025 als Zielmarke für den Kohleausstieg beschlossen. Hierzu erklärt der Fraktionsvorsitzende der FDP-Kreistagsfraktion im Rhein-Kreis Neuss, Rolf Kluthausen:

„Im Rhein-Kreis Neuss und Rheinischen Revier hängen Tausende Arbeitsplätze am Braunkohletagebau. Zu den Kraftwerken, die nach der Auffassung der Grünen sofort vom Netz genommen werden sollen, befinden sich zwei bei uns im Rhein-Kreis Neuss: in Neurath und Frimmersdorf. Das dritte ist Niederaußem.

Das ewige Hin und Her und die damit einhergehende Verunsicherung der betroffenen Menschen ist unverantwortlich und schadet massiv dem Standort. Unterschiedliche Gremien und Ebenen der Grünen kommen gefühlt jeden Monat mit neuen Zahlen zum Kohleausstieg daher. Für eine erfolgreiche Energiewende und für die Erreichung der nationalen Klimaschutzziele ist es wichtig, einen geordneten Strukturwandel einzuleiten und mittelfristig zu gestalten. Der Strukturwandel im Rheinischen Revier erfordert viel Sorgfalt, Zeit und vor allem Verlässlichkeit und keine rein ideologischen mit der Brechstange geführten Diskussionen, Hauruck-Aktionen und ständiges Drehen an der Endzeitpunktschraube.“
Druckversion Druckversion 
Suche

Landtagswahl in NRW 2017


NEWSFLASH überregional

Facebook

Machen Sie mit


IHRE SPENDE FÜR DIE FREIHEIT


Meine Freiheit


Junge Liberale Kreisverband RKN