Pressemitteilungen vom 06.04.2017:

Entwicklung zur leistungslosen Bildung von SPD und Grünen in NRW muss gestoppt werden

SPD und Grüne haben in NRW jahrelang eine schleichende Agenda zum Abbau von Leistungsstandards über die gesamte Bildungskette hinweg umgesetzt. Qualitätsstandards wurden ausgehöhlt. In zentralen Bereichen wie der Inklusion und dem Ganztag benötigte Standards wurden blockiert. „Von der frühkindlichen Bildung über die Schulbildung bis hin zu den Hochschulen treiben SPD und Grüne in NRW die Entwicklung zum leistungslosen Bildungssystem voran und nehmen den jungen Menschen damit Bildungschancen“, kritisiert der Fraktionsvorsitzende der FDP-Kreistagsfraktion Rolf Kluthausen. Die Freien Demokraten sehen sich in ihrer Kritik durch zahlreiche Verbände und der Wissenschaft bestätigt, die unmissverständlich davor warnen, dass permanentes Absenken von Leistungsanforderungen jungen Menschen schadet.

Wenn Ausbildungsbetriebe klagen, dass junge Menschen Kulturtechniken wie Lesen, Schreiben und Rechnen nicht mehr richtig beherrschen und Hochschulen Abiturienten erst durch Vorbereitungskurse studierfähig machen müssen, läuft etwas gehörig schief in diesem Land. Eine gute Bildungspolitik befördert Lernfreude, ermutigt Lernfortschritte und unterstützt Lehrende darin, individuelle Potentiale der jungen Menschen zu verbessern. Rot-Grün aber nivelliert nach unten, verteufelt Leistung und Wettbewerb, Lehrende werden zu reinen „Lernbegleitern“ degradiert. „Zur Bildungsgerechtigkeit zählt aber auch Leistungsgerechtigkeit. Junge Menschen haben ein Recht darauf, dass ihre individuellen Anstrengungen auf allen Leistungsniveaus fair honoriert werden. Bestnoteninflation und schleichend entwertete Abschlüsse schönen vielleicht rot-grüne Statistiken, helfen jungen Menschen aber nicht, wenn sie anschließend in der Ausbildung oder im Studium scheitern“, kritisiert auch der jugendpolitische Sprecher der FDP-Kreistagsfraktion und stellvertretende Fraktionsvorsitzende Dirk Rosellen.

Wie wenig die rot-grüne Salamitaktik des schleichenden Bildungsdumpings jungen Menschen nützt, belegen kontinuierlich deutschlandweite Vergleichsstudien. Bei tatsächlich erworbenen Kompetenzen findet sich Nordrhein-Westfalen regelmäßig am Ende aller Bundesländer wieder. „Über die gesamte Bildungskette ist eine klare Sicherung von Leistungsstandards bei gleichzeitig mehr Gestaltungsfreiheit für bestmöglich ausgestattete Bildungseinrichtungen unverzichtbar. Wir benötigen an Schulen dringend einen stärkeren Fokus auf die Kulturtechniken, eine Unterrichtsgarantie durch eine umfassende Lehrerversorgung sowie eine Fortbildungsoffensive zur Unterstützung der Lehrkräfte etwa bei der Gestaltung der Digitalisierung. Bei der Inklusion und dem Ganztag sind verbindliche Qualitätsstandards unabdingbar. Und die Hochschulen brauchen endlich Betreuungsrelationen, die Studierenden ein qualitativ hochwertiges Studium ermöglichen“, fordern Kluthausen und Rosellen.
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