Pressemitteilungen vom 15.10.2018:

Rosellen: Mehr Zeit für die Pflege durch Bürokratieabbau

Die FDP-Kreistagsfraktion im Rhein-Kreis Neuss begrüßt und unterstützt das von der schwarz-gelben NRW-Koalition in der vergangenen Woche in den nordrhein-westfälischen Landtag eingebrachte Gesetz zur Änderung des Wohn- und Teilhabegesetzes. Drei Hauptziele will die Landesregierung mit der Gesetzesinitiative umsetzen. Hierzu erklärt der Fraktionsvorsitzende der FDP-Kreistagsfraktion im Rhein-Kreis Neuss Dirk Rosellen:

„Weniger Bürokratie bedeutet mehr Zeit für die Pflege der Menschen. Momentan klagen Einrichtungen, Pflegende und auch Aufsichtsbehörden an vielen Punkten über einen sehr hohen Verwaltungsaufwand. Durch den Abbau unverhältnismäßiger Aufgaben und Bürokratie will die Landesregierung die pflegebedürftigen Menschen noch stärker in den Mittelpunkt rücken.

Mit dem Gesetzesentwurf soll zudem ein grundsätzlicher Kurswechsel vollzogen werden. Unter Rot-Grün galt: nur ambulante Angebote sind auszubauen, stationäre Einrichtungen sind schlecht und nur private Pflegeheime sind noch schlechter. Mit dieser Benachteiligung stationärer Einrichtungen will die schwarz-gelbe Landesregierung jetzt Schluss machen. Pflegebedürftige und ihre Angehörigen sollen selbstbestimmt wählen können, wo und in welcher Form sie betreut werden möchten – sei es im häuslichen Umfeld, in Wohngemeinschaften oder in Pflegeheimen.

Als Freie Demokraten wollen wir den digitalen Wandel und Fortschritt nutzen, um auch in der Pflege Verbesserungen für die Menschen zu erzielen. Mit einer App beziehungsweise einem Online-Portal soll die Suche nach freien Heimplätzen vereinfacht werden und wesentlich leichter und schneller möglich sein. Im Rhein-Kreis Neuss ist diese Idee schon Realität geworden und findet unsere volle Unterstützung. Zudem soll künftig jedes Pflegeheim für die Bewohnerinnen und Bewohner einen Internetzugang vorhalten.“
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